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Krishnananda & Amana: Die Freiheit, sich und den andern wahrzunehmen und «in Beziehung» zu sein​

Krishnananda und Amana Trobe, die Begründer der Learning-Love-Arbeit, vermitteln diesen tief gehenden Weg im Waldhaus schon seit vielen Jahren. Wir haben ein paar Männer und Frauen, die an ihrem Seminar «Freiheit» teilgenommen haben, um einen kurzen Erfahrungsbericht gebeten.

«Für mich hatte Freiheit immer mit etwas zu tun, was von aussen kommen musste. Jemand musste sie mir gewähren. Durch die Erklärungen, Übungen und Meditationen von Krish und Amana und durch die von ihnen geschaffene Atmosphäre von Vertrauen und Sicherheit habe ich die Möglichkeit bekommen, die Ängste und Bedürfnisse meines inneren Kindes zu erkennen, zuzulassen und in meinem Körper zu spüren. Mir wurde klar, dass ich aus verschiedensten Ängsten, die aus meiner Kindheit stammen, meine Freiheit selbst beschränkte. Nicht ich habe die Richtung meines Lebens bestimmt, sondern meine Ängste. Durch das Seminar wurde ich ermutigt, mit meiner Angst zu sein, sie nicht zu verdrängen und Mitgefühl mit meinem inneren Kind zu haben. Ich kann jetzt die von Angst gezogenen Grenzen von Zeit zu Zeit überschreiten und kleine Schritte wagen, kleine Risiken eingehen.»
Zdenka M.

«Die Arbeit von Krish und Amana hat mich in ihrer Schlichtheit und gleichzeitigen Wirksamkeit sehr berührt. Beide ermöglichen mit ihrer sehr warmherzigen Art und der Klarheit ihrer Fragen, dass für die «Suchenden» die Lösungen fühlbar werden. Dieser Workshop war durch die konkrete Bearbeitung der Fragestellungen einzelner Teilnehmer geprägt und beeindruckte mich durch die mitfühlende Präsenz des Leiterpaares. So konnte für jeden Einzelnen die Freiheit entstehen, sich selbst zu spüren, andere wahrzunehmen und sich «in Beziehung» zu erleben. Das hat sich für mich persönlich während des Workshops eher unkomfortabel angefühlt. Und genau damit zu sein, war für mich wertvoll zu lernen – und im Nachhinein sehr heilsam.»
Ute S.

«Es war total faszinierend. Ich kam vom Workshop Freiheit nach Hause und schon eröffnete mir das Leben die Möglichkeiten, das Gelernte anzuwenden. Ich konnte fühlen, das alles im Leben einen Preis hat und dass ich es bin, der entscheidet, was die jeweilige Seite mir wert ist. Ich kann die Opferrolle verlassen und mein Leben selbst kreieren.
Freiheit bedeutet nicht, keinerlei Verpflichtungen zu haben, tun und lassen zu können, was ich will. Wirkliche Freiheit heisst für mich: dass ich als Mann verletzlich, zart und empfindsam sein darf. Dass ich meine Gefühle fühlen und sie von den Emotionen, die mich oft in meinem Leben überrollten, unterscheiden kann. Daraus hat sich eine Kraft entwickelt, die mir heute den Mut gibt, mit meiner Frau aus einem für uns nicht mehr stimmigen Umfeld wegzuziehen und mir mit fünfzig Jahren einen neuen kraftvollen Platz zu suchen, der meine Empfindsamkeit und meine Liebe unterstützt.
So oft in meinem Leben hatte ich Angst vor der Angst. Nun erkenne ich: Je mehr ich lebe, umso mehr Ängste zeigen sich. Ich kann den kleinen Jungen in mir in den Arm nehmen und mich mit der Angst als Wegweiser tief auf das Leben einlassen. – In grosser Dankbarkeit für Amana und Krish, die mich auf diesem Weg so liebevoll begleiten.»
Martin A.

«Dieses Seminar gab mir die Möglichkeit, mein unreifes Verhalten beim Sex zu erkennen und zu verstehen, dass dieses von einer tiefen Kastrationswunde aus meiner Geschichte herrührt. Im Laufe des Seminars wurde mir klar, wie wichtig es für mich ist, um Hilfe zu bitten. Dank liebevoller Unterstützung habe ich begonnen, meinen Schmerz und meine Angst im Zusammenhang mit Sex überhaupt zu fühlen. Ich akzeptiere mehr und mehr, dass ich diese Verletzung in mir trage, und so bin ich auf dem Weg, die Energie meines Mannseins und meine Sexualität ohne Urteil zu sehen und zu würdigen.»
Pietro S.

«Das Bewusstsein darüber, dass sich Angst und Scham zeigen, je mehr wir uns erlauben, Liebe zu fühlen und unsere Kreativität zu leben, ist besonders wertvoll und hilfreich für mich seit diesem Seminar. So oft war ich gefangen in meiner Selbstverurteilung, wenn es beruflich oder privat nicht so lief, wie ich es mir wünschte und ich die dahinterliegende Scham nicht spüren konnte. Seit ich sie liebevoll annehmen und umarmen kann, habe ich deutlich mehr Vertrauen in den Fluss des Lebens und kann mich sanft hineinentspannen. Und mir ist noch ein Stück präsenter und klarer geworden, dass das Leben eine Mischung aus Freude und Schmerz ist, an dem ich wachse.»
Marion A.