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Die Kraft der Grenzen

Dieses Seminar findet aus organisatorischen Gründen nicht statt.

Wie erleben wir in Zeiten von Grenzenlosigkeit, Globalisierung und Gleichstellung unsere ganz individuellen Grenzen? Also das, was uns im Kern ausmacht, was individe – unteilbar – ist? Wie empfinden wir Grenzen in unserem Sein und Tun im getakteten, von Leistung und Optimierung geleiteten Alltag? Und schliesslich: Wo bin ich mit mir, wenn ich dir begegne?

Es ist die Einordnung in die grossen Gesetzmässigkeiten, die uns aus der äusseren Enge in die innere Weite führt. In Verbundenheit mit uns selbst, mit unseren Partnerinnen und Partnern, unseren Kindern und Eltern, Tieren, Pflanzen, Elementen. Ich und «Umwelt» wandelt sich so zur Wahrnehmung des Ganzen und zur Teilhabe an allem Lebendigen. Eingebunden in die Schöpfung können wir dem Leben antworten, können wir schöpfen, was durch uns in die Welt kommen will: in unserem Wirken im Beruf, mit oder ohne eigene Kinder, im Stillen oder auf der grossen Bühne. Wir können uns mehr und mehr beruhigen und tatsächlich hier sein, bevor uns dann der Tod neue Räume öffnet. So kann es gelingen, dass wir unser begrenztes Leben schöpferisch leben.

In diesem Seminar geht es um das Einfache, Unaufgeregte. Mit Achtsamkeit, einfacher Körperarbeit und verfeinernder Wahrnehmung loten wir aus, in was wir eingebunden sind. Wir üben uns im Sein mit uns selbst und entwickeln ein Gespür für das Angrenzende. Und schliesslich ist es die Begegnung mit dir, die mich näher zu mir führt. 

16. – 18. Oktober 2020

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