Verbindung mit der Familienseele

Francesca Mason Boring

Mit Francesca Mason Boring

Systemaufstellungen
11. – 13. Mai 2012


Durch ihre Zugehörigkeit zum Stamm der Sho­shone weist Francescas Art der Aufstellungen einen unver­wechsel­baren indigenen Stil auf, der getragen wird von ihrem indianischen Erbe.

Als Tochter einer Shoshone-Mutter und eines weissen Vaters ist sie in beiden Welten zu Hause. Da sie in der Tradition ihres Stammes grossgezogen wurde – mit einer Shoshone-Grossmutter, von der sie die Gabe des Vorausträumens geerbt hat –, versteht sie es auf besondere Weise, die Aufstellungsarbeit in ihrer Tiefe mit erdiger Spiritualität zu verbinden. Francesca versteht ihre Methode als eine Erweiterung der traditionellen indianischen Zeremonie und als einen «zutiefst schönen Heilungsweg».

In ihre Arbeit webt sie die Lieder ihres Stammes mit ein, und die Bilder und Geschichten, die sie über ihre Träume erhält. Sie bringt den ganzen Reichtum eines Volkes mit sich, das sich von jeher des Wissens um die Verbindungen zu den Ahnen bewusst war und diesen Schatz durch schwierigste und zerstörerischste Umstände zu bewahren wusste.


Beginn Freitag, 11. Mai 2012, 19 Uhr mit dem Abendessen
Ende Sonntag, 13. Mai 2012, nachmittags
Englisch mit deutscher Übersetzung
Kurskosten SFr. 300.–
Kost/Logis SFr. 220.–
Anmeldung




BUCHTIPP
"Botschaften aus dem indigenen Feld" und
"Feather Medicine" von Francesca Mason Boring, erhältlich im Waldhaus Shop.


BUCHBESPRECHUNG
Francesca Mason Boring: Botschaften aus dem indigenen Feld

"Indigene" (von lat. indiges "eingeboren") sind wir im Grund alle. Und doch scheinen so viele von uns dieses Bewusstsein verloren haben. Francesca Mason Boring aus Washington State USA, bi-kulturelle Autorin und internationale Seminarleiterin, ist Tochter einer Shoshone-Mutter und eines weissen Vaters und trägt damit zugleich einen matriarchalischen und einen patriarchalischen Hintergrund.

In ihrem ersten in Deutsch erschienenen Buch lädt sie uns auf ihre achtsame und respektvolle Art ein, uns gemeinsam mit ihr auf einen Weg zu begeben. Auf einen Weg, an dessen Ende wir ein paar nützliche Einsichten an der Hand haben werden, um etwas mehr von dieser grossen Welt zu verstehen. Eindrücklich schildert sie auf ganz persönliche Art und Weise die Grundlagen der indianischen Gedankenwelt und überlässt es mir als Leserin, was ich zu mir nehmen will, weil es mich anspricht und was ich liegen lasse, weil es mich nicht interessiert.

Sehr vieles hat mein Herz und meine Seele angesprochen und interessiert, wohl genährt habe ich das Ende des gemeinsamen Weges erreicht. Da waren die Erläuterungen zum Ritual der Schwitzhüttenzeremonie, zu rituellen Tänzen bei Stammeszusammenkünften, zu einem 7-Generationen-Ritual, zum Feuer der Frauen, zu den guten Männern und einer perfekten Geburt. Aber auch praktische Hinweise zur Anleitung von zeremoniellen Aufstellungen, zum Einbezug der Natur in Gemeinschaftsaufstellungen, zum Umgang mit seherischen Träumen, zu der Kontaktaufnahme mit verstorbenen Ahnen und zum Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen. Vielen Dank, Francesca, dass ich ein Stück mit dir gehen durfte.

Nicole Fest, Waldhaus-Team

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